Aug 07 2016

Gemeinschaftsprojekt „Erhalt der ehemaligen Preisrichtertribüne“ steht kurz vor der Umsetzung

Geschrieben von at 12:24 unter Arbeitskreis Dorfentwicklung

Da planen unabhängig voneinander und ohne es vom jeweils anderen zu wissen zwei Gruppen vor dem Hintergrund des Sportplatzneubau den dauerhaften Erhalt der ehemaligen Preisrichtertribüne.

 

Als der Arbeitskreis eine Einladung an die Ostenfelder Vereine von Michael Topmöller, dem Initiator der einen Gruppe erhält , und dieser kurz darauf als mit Mitglied der Sparkassenstiftung Oelde-Ennigerloh von dem durch Bürgermeister Berthold Lülf  eingebrachten Antrag des Arbeitskreises auf eine finanzielle Unterstützung durch die Stiftung erfährt ist klar, dass es an der Zeit ist, die Bemühungen zu koordinieren.

 

Während des ersten Treffens im Feuerwehrgerätehaus wird schnell klar, dass eine Menge Unterstützer an dem Projekt mitarbeiten werden. Neben interessierten Privatleuten sitzen die Vertreter der drei  Pferdesport treibenden Ostenfelder Vereine, des TSV, des Heimatvereins, der Bürgerschützen und des Arbeitskreises in der Runde und klären die weitere Vorgehensweise.

 

Beim zweiten Treffen im Sportheim und einer vorausgehende Besichtigung der Preisrichtertribüne bilden sich drei fachspezifische Arbeitsgruppen.  Während sich die eine mit dem Bau selber, die nächste mit der Aufarbeitung Historie beschäftigen wird, soll die dritte Gruppe sich um die Darstellung der Historie vor Ort und im Internet kümmern. So wird angestrebt, mittels QR-Code, den man über seine Handy-App liest, alle Informationen über die vielen nicht bekannte Vergangenheit dieses an einem Sportplatz seltsam erscheinenden Bauwerks näher zu bringen.

 

Diese Vergangenheit ist so interessant, dass das Landesamt für Denkmalpflege nun prüft das Bauwerk demnächst als kulturhistorisches Denkmal einzustufen. 1948 fand hier das erste Reitturnier nach dem 2. Weltkrieg. Baron Clemens von Nagel hatte die Genehmigung durch die damalige Militärregierung erhalten und legte damit den Grundstein für den heutigen Reitsport, der gerade auch in Ostenfelde zu einem Wirtschaftsfaktor geworden ist.

 

Und so macht es auch aus dieser Perspektive Sinn, Vergangenheit und Zukunft miteinander zu verbinden.  Dieses Potential hat  weit und breit kein anderes Dorf. Warten wir nun also ab, wie es nach den Sommerferien weitergeht.

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