Sep 30 2015

Vereinsgeschichte

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1834
Es findet ein erstes in Chroniken erwähntes Schützenfest in Ostenfelde statt.
Und auch das Bier soll schon zum Festbestand gehört haben.

1843
Es wird ein Neuanfang zur Durchführung eines Schützenfestes gemacht.

1845
Ständisches Denken verlangte zwei Schützenvereine.
Von 1846 gibt es keine Akten die etwas über das Schützenwesen in Ostenfelde aussagen.

1860
Ab 1860 findet ein einziges Fest für alle statt.
1868 muss es ein Fest mit Verlust gegeben haben, denn im Folgejahr sollte ein Winterfest zur Tilgung der Schulden stattfinden.

1869
Ab 1869 bis 1919 gibt es keine Hinweise auf Schützenfestaktivitäten

1920
Am 14. Juli Gründung des Vereins.
Am 22. August erstes Schützenfest auf dem Hof des Mühlenbesitzers Franz Middelhove mit Anton Kellermann als erstem König.

1921
Schmiedemeister Franz Uhr gibt seine Wiese (Uhrs Knäppken) zum Vogelschießen frei. Sie bleibt über Jahrzehnte Festplatz.
Das 2. Fest findet auf der Wiese des Landwirts Homann statt.
Bei dieser Gelegenheit wird am 05. Juni die Fahne geweiht.

1922
Der Gasthof Averbeck wird Vereinslokal, der Verein hat 270 Mitglieder. Heinrich Reitkamp wird neuer Vorsitzender als Nachfolger von August Pietig. Der Clarholzer Musikzug spielt.

1923
Wegen der Inflation fällt das Schützenfest aus.
Es wird auch kein Beitrag erhoben, weil er täglich um Milliarden hätte klettern müssen.
Im Jahr darauf beträgt der Beitrag dann nur noch 1,50 Reichsmark, wiederum ein Jahr später das Doppelte.

1926
Bernhard Nigges wird zum Oberst ernannt, er bleibt es bis 1935. Hauptmann ist zu dieser Zeit Gastwirt Josef Averbeck, Mundchenk Hermann Altenau.
Das Fest findet in Tigges Hof statt.
Die Oelder Blaskapelle spielt auf dem Festball.
Auf der Polonaise werden 300 Paare gezählt.

1927
Beraten und ganz schnell gehandelt: Die erste Ehrengarde wird gegründet.
Kommandeur August Wauligmann.

1928
Fritz Höpker und Hubert Lückemeyer, laut Protokoll „zwei fesche Schneiderlinge“, werden zu Pagen ernannt.
Erstmals marschiert ein Schützenbataillon hinter dem Vorstand zum Festplatz.

1929
In der Generalversammlung wird ein Kassenbestand von 496,80 Reichsmark bekannt gegeben.
Gefeiert wird auf dem Hof Lönne

1932
Der Kassenbestand hat sich auf 536,58 Reichsmark erhöht.
Rekord: Die Generalversammlung wird von 100 Mitgliedern besucht. Das Fest wird im Saale Kröger gefeiert, es spielt die Ennigerloher Feuerwehrkapelle.
Heinrich Nolte wird neuer Kommandeur der Ehrengarde.

1933
Im Zeichen der neuen Zeit spielt die Warendorfer Sturmbannkapelle zum Fest auf, unterstützt vom Ostenfelder Trommlerkorps unter der Leitung von Franz Joester.
Es ist 1930 gegründet worden.

1934
Erstes gemeinsames Schützenfest mit dem Kriegerverein.

1935
Bernhard Steinweg wird als langjähriger Schriftführer von Heinrich Schulte abgelöst.
Stefan Reinke übernimmt das Amt des Mundschenks und bleibt es über mehrere Jahrzehnte hinweg.
Zum Fest spielt die Ahlener Stadtkapelle.

1936
Ernst Middendorf wird zum neuen Obersten gewählt.

1937
Erstmals weckt der Spielmannszug am frühen Morgen die Majestäten.
Bernhard Stratmann wird Nachfolger von Heinrich Reitkamp, dem Bürgermeister, als Vorsitzenden.
Stellvertreter ist zu dieser zeit Bernhard Merkel.

1939
Bernhard Voges und Frau Kolkmann führen den letzten Thron vor dem zweiten Weltkrieg an.
Ab 01. September erlöschen alle Aktivitäten des Schützenvereins.
Der Krieg reißt große Lücken in die Reihen des Schützenvereins.

1949
Neues Leben regt sich.
Der alte Vorstand, jetzt angeführt von Wilhelm Binkhoff, bereitet das erst Schützenfest nach dem Krieg vor.
Unter der Leitung von Hermann Ringhoff formiert sich die Ehrengarde neu.
Träger des Festes ist ein sogenannter „Bürgerverein“, das Fest heißt „Bürgerfest“, angeordnet von der britischen Militärregierung.
Der Gedanke, eine Schützenbruderschaft zu gründen, wird abgelehnt.
Beim ersten Nachkriegsfest wird mit Pfeil und Bogen geschossen.
Erster König wird Hubert Dreier mit Königin Else Krane.
Es spielt das Oelder Blasorchester.

1950
Heinrich Schmerling wird für vier Jahre Oberst als Nachfolger des zurückgetretenen Ernst Middendorf.

1951
Am 31. Januar wird zum ersten mal ein Winterfest gefeiert.
50 Pfennig beträgt die Eintrittsgebühr.
Theo Steffenkock wird Kommandeur der Ehrengarde; er löst Hermann Ringhoff ab.

1954
In diesem Jahr findet das 25. Schützenfest des Vereins statt.
Dazu werden alle Gründer des Vereins eingeladen.
Der Festumzug aus diesem Anlaß ist größer als je zuvor.

1955
Willi Laumeier wird als Oberst Nachfolger von Heinrich Schmerling, der nun die Leitung des Vereins übernimmt.

1956
Heinrich Kolkmann, der 35 Jahre die Kassengeschäfte geführt hat, wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Sein Nachfolger wird Heinrich Stemmer.
Wegen des völlig durchnässten Platzes auf Uhrs Knäppken wird der Vogel auf dem Hof Laumeier abgeschossen.
Tanzball ist im Saal Kröger, Festwirt Franz Averbeck.

1957
Die Ehrengarde erringt in Marienfeld die Kreisstandarte unter der Führung von Kommandeur Leo Höveler.
Auf dem Fest spielt die Ennigerloher Feuerwehrkapelle.

1958
Heinrich Krane wird zum neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt.
Auf dem Schulhof findet zum Schützenfest die erste Kinderbelustigung statt.
Frau Kolkmann wird die erste Kaiserin des Vereins.
König ist Wilhelm Voges.

1959
Eine neue Vogelstange wird errichtet.
Erstmals steht das Festzelt auf Uhrs Knäppken; mit Königsschießen und Festball wird das Fest geschlossener.

1962
Es wird eine Garde der alten Könige gebildet, erster Anführer ist der Vorjahreskönig Johann Hahnenkamp.

1963
Gertrud Westarp begleitet König Josef Mense als Kaiserin.
Es herscht Kaiserwetter: Es ist so heiß, dass die Feuerwehr das glühend heiße Festzelt mehrfach abspritzen muß.

1965
Klemens Senger zeigt in der Generalversammlung erstmals Dias vom Fest des Vorjahres.

1966
Paul Landwehr wird Nachfolger von Willi Laufmöller als Hauptmann der Ehrengarde.
Heinrich Ohlmeyer übernimmt von Heinrich Krane das Amt des Vorsitzenden.
Erstmals werden mit Wilfried Schröder und August Brinkmann Mitglieder der Ehrengarde und des Spielmannszuges in den Vorstand gewählt.

1967
Ausnahmsweise muß das Festzelt auf der Wiese neben dem Krankenhaus (heutiger Standort der Turnhalle) aufgebaut werden da die Festwirtin Hedwig Freitag eins mit zu großen Ausmaßen geordert hat.

1968
Am Vorabend des Schützenfestes führt die Greffener Feuerwehr auf Uhrs Knäppken Wasserspiele vor.
Der Spielmannszug, die Oelder Feuerwehrkapelle und der Pfarrcäcilienchor vereinigen sich zum großen Zapfenstreich. Amtsdirektor Heinz Maibom hält eine zündende Ansprache.

1969
Anton Herglotz reiht sich in die Gruppe der Festwirte ein.

1970
Zum 50 jährigen bestehen des Vereins findet ein Heimatabend mit dem Emsland-Chor, dem Posaunenchor, den Jagdhornbläsern, dem Kirchenchor und dem Heimatverein statt.
Zum Festzug am Sonntag stellen sich über 200 auswärtige Schützen ein.
Mit einem Knall im wahrsten Sinne des Wortes endet das Königsschießen:
Der (un)glückliche Schütze geht als ungekrönter König in die Geschichte ein, weil die anschließende Thronzusammenstellung ergebnislos verläuft.
So muss am Montagmorgen ein neuer Vogel her – König wird Hermann Beste.

1971
Aus gesundheitlichen Gründen verzichtet Gastwirtin Hedwig Freitag auf die Ausrichtung des Schützenfestes, Franz Averbeck springt ein.
Pläne, die zukünftigen Feste an der Reithalle des Hauses Vornholz zu veranstalten, zerschlagen sich.
Im Gegensatz zu heute sind die Generalversammlungen sehr schwach besucht.

1972
Anton Jürling wird als Nachfolger von Stefan Reinke neuer Mundschenk.
Beim letzten Fest auf Uhrs Knäppken wird Bürgermeister Friedel Kleigrewe Kaiser (Regentin Inge Schwartze).
Reinhard Schmidt löst Paul Landwehr als Kommandeur der Ehrengarde ab.

1973
Heinrich Scharmann, seit 30 Jahren im Vorstand, wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Das Schützenfest findet zum ersten Mal unter den Eichen östlich des Steinpatts, auf dem Gelände des Freiherrn von Nagel statt.
Vorgeschaltet ist ein Heimatabend mit dem Emsland-Jugendorchester und Wasserspielen vor der Kulisse des Promenadenbusches.
Erstmals führt die Polonaise über den Schlosshof.
Berni Micheel wird neuer Schriftführer als Nachfolger von Bernhard Schmidt.

1974
Die Generalversammlung nimmt zur Kenntnis, dass der Verein 421 Mitglieder zählt.

1975
Nach der kommunalen Neugliederung – Ostenfelde gehört nun zu Ennigerloh – ist der Vorstand der Ansicht, dass weiterhin die Schützenvereine aus Westkirchen und auch Beelen zum Schützenfest eingeladen werden.
Für die Kinderbelustigung, an der sich die bisher selbständige Gemeinde Ostenfelde stets mit einem Zuschuss beteiligte, gibt es aus Ennigerloh keine finanzielle Unterstützung mehr.

1976
Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oelde und der Pfarrcäcilienchor gestalten auf dem Margarethenplatz die Deutsche Messe von Schubert.
Anschließend sind auf dem Festplatz Wasserspiele und der große Zapfenstreich.
Bei der Polonaise am Montag werden 170 Paare gezählt.
Neu: Auch weibliche Mitglieder dürfen schießen.
Die Ehrengarde mit Kommandeur Reinhard Schmidt erringt in Ostbevern die Wanderstandarte des Altkreises Warendorf.

1977
Ostenfelde feiert 800jähriges Bestehen.
Den Abschluß der Feierlichkeiten bildet das Schützenfest.
Am Samstagabend Messe auf dem Margarethenplatz, ein Mellauer Abend im Zelt, Wasserspiele und ein großer Zapfenstreich draußen.
Sonntag Sternmarsch einiger Ehrengarden zum 50 jährigen Bestehen der Ostenfelder Ehrengarde.
Erstmals wird ein Kinderthron gebildet.
Heinrich Hanewinkel wird Ehrenkommandeur des Bataillons.
Im August das Kreisehrengardentreffen in Ostenfelde.
Die Standarte gewinnt die Schützengilde Einen.
Vor der herrlichen Kulisse auf dem Gelände des Schlosses Vornholz, vor den Reitställen und dem Promenadenbusch versammeln sich über 1000 Schützen.

1979
Heinrich Rottmann ist seit 50 Jahren Kutscher auf den Festen.
Die Ehrengarde veranstaltet im Dezember den ersten Weihnachtsmarkt auf dem Margarethenplatz..
Dieser wird ein fester Bestandteil der jährlichen Aktivitäten der Schützen.

1980
Ein total verregnetes Schützenfest.
Samstagabend im Zelt feiert der Spielmannszug sein 50jähriges Bestehen.
Zu eigenen Darbietungen gesellen sich ein Zauberer und ein Musikclown.
Der Thron bildet sich aus den reihen des Spielmannszuges.
Heinrich Ohlmeyer wird nach 14 Jahren Leitung des Vereins zum Ehrenvorsitzenden ernannt, in der Führung folgt ihm Willi Laumeier, bisher Oberst.

1981
Paul Landwehr wird einstimmig als Oberst des Schützenbataillons gewählt.
Alois Freitag wird Ehrenoberst.

1983
Festwirt Paul Freitag veranstaltet am Samstagabend im Zelt ein Rodeo (Bullentanz).
Zum ersten mal geleitet das Clarholzer Blasorchester die Schützen über den Steinpatt zum Festplatz.
Die Dorfstraße ist wegen Bauarbeiten gesperrt.
Für die Jungschützen wird am Montag ein Bogenschießen veranstaltet.
Die Königswürde hat sich Vorsitzender Willi Laumeier „erschossen“.

1984
Die Ehrengarde veranstaltet (nach Absprache mit Festwirt Franz Averbeck) am Samstag einen ersten Disco-Abend.
Erste Vorgespräche mit Freiherrn von Nagel zur Anlage eines neuen Schützenplatzes am Sportpark Vornholz.

1985
Die Bürgerschützen übernehmen den Samstagabend für Disco und Rock´n-Roll-Einlagen.
Ab jetzt bleibt auch die Disco ein fester Bestandteil des Festes.
Der montägliche Frühschoppen wird durch ein Quiz von Hanz Schwartze angereichert.

1986
Im April findet ein erster Königsball statt. Josef Schroer führt durchs Programm.
Auf dem neu angepachteten Festplatz im Sportpark Vornholz beginnen die Bauarbeiten.
Aus gesundheitlichen Gründen legt Vorsitzender Willi Laumeier nach sechs Jahren sein Amt nieder, er wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Bernhard Voges wird neuer Vorsitzender.

1987
Auf dem Schulhof findet mit großem Erfolg ein Tag der offenen Tür statt.
Der Reingewinn dient dem Aufbau des neuen Festplatzes, auf dem in diesem Jahr zum ersten mal das Schützenfest gefeiert wird.
Die CDU übergibt dem Bürgerschützenverein den von ihr angelegten Grillplatz.
Das geschieht anlässlich eines Biwaks, bei dem auch der Anbau der Bürgerschützen an das Sportheim, der Weg zum Schützenplatz einschließlich Beleuchtung eingeweiht werden.
Die Ehrengarde erringt in Milte unter der Führung von Kommandeur Reinhard Schmidt die Wanderstandarte des Altkreises Warendorf.

1988
Nach 16 Jahren gibt Anton Jürling sein Amt als Mundschenk auf und wird Ehrenmitglied.
Nachfolger ist Alfons Micheel.
Bei über 60 Millimeter Niederschlag am Wochenende bewährt sich der neue Festplatz über die Maßen.
Im August findet in Ostenfelde nun schon zum 3.Mal das Kreisehrengardentreffen des Altkreises Warendorf statt.

1989
Das Festzelt auf dem neuen Platz wird in diesem Jahr durch Paul Becker und Heinz Senger besonders schön hergerichtet.
Aus Graslice in der CSSR kommt die Blasmusik (Silber-Kapelle) und umrahmt das Fest musikalisch.
Astrid Micheel wird erste Schützenkönigin von Ostenfelde.
Mit Norbert Kampmann geht der erste Prinzregent in die Chronik ein.
Michael Frerich wird neuer Kommandeur der Ehrengarde, er löst Reinhard Schmidt ab, der 17. Jahre lang dieses Amt bekleidete.

1990
Im Januar richtet der Bürgerschützenverein den ersten Neujahrsempfang für alle Ostenfelder Vereine im TSV-Sportheim aus.
Beim Schützenfest ist wieder die Feuerwehrkapelle aus Oelde mit von der Partie.
Neu: Wimpelgirlanden über allen Dorfstraßen. Fahnen am Wegesrand zum Schützengelände.
Wegen seiner Umfangreichen ehrenamtlichen Tätigkeit, unter anderem auch im Schützenverein erhält Heinrich Stemmer das Bundesverdienstkreuz.

1991
Nach 18 Jahren gibt Berni Micheel sein Amt als Schriftführer auf, sein Nachfolger wird Franz Niesemeyer.
Der Verein zählt nun schon 461 Mitglieder.
Die Fahnenschläger aus Westkirchen umrahmen am Sonntagabend die Krönung.

1992
Nach 6 Jahren als Vorsitzender verzichtet Bernhard Voges auf sein Amt und wird Ehrenvorsitzender.
Reinhard Schmidt führt nun den Verein. Josef Schroer wird sein Stellvertreter.
Erstmals spielt Abends die Tanzkapelle „The Asconas“ auf.

1993
Paul Freitag bietet zur Krönung 7 Thronpaare auf.
Im Festzug marschiert eine neue Damen-Ehrengarde unter der Leitung von Angelika Pietig.
Aufnahme und Gratulation des 500. Mitglieds des Schützenvereins: Daniela Vogt, stellvertretende Kommandeurin der Damengarde.
Reinhard (Tönne) Wiese wird neuer Bataillonskommandeur; er löst Karl Schroer ab, der aus Gesundheitsgründen zurücktritt.
Eine Eisenbahn fährt während des Festes regelmäßig vom Festplatz durch den Schlosspark und zurück.
Durch eine Mitgliederwerbeaktion, die der Vorstand durchführt, steigt die Mitgliederzahl auf 542 an!
Der Verein wird „e.V.“ (Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht Warendorf).

1994
Rekord an der Schützenstange: 930 Schuß werden abgefeuert, ehe Günter Jürling König wird.
Im Festzug marschieren – wie früher schon einmal – geschlossen die alten Könige mit.
Das Ehrenmal am neuen Standort des alten Friedhofs wird würdig eingeweiht:
Zehn Männer mit rundem Geburtstag berichten von Kriegsgeschehnissen in ihrem Geburtsjahr.
Auf der Generalversammlung im Dezember wird beschlossen, daß pro Mitglied 5,— DM zusätzlich erhoben werden, zur Finanzierung des bevorstehenden Jubiläums.
Abstimmung: 63 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen, und 3 Enthaltungen.

1995
Der Verein feiert sein 75. Jubiläum.
Eine Festzeitschrift wird anlässlich eines Biwak-Empfangs herausgegeben.
In der Volksbank wird eine Bilderausstellung mit alten Fotos von Schützenfesten ausgestellt.
Die Riege der Jungschützen wird gegründet.
Das Fest wird um einen Heimatabend auf vier Tage erweitert.
Viele Ostenfelder Vereine beteiligen sich bei der Programmgestaltung.
Die Blaskapelle Oelde und der Spielmannszug Ostenfelde spielen im Anschluss den großen Zapfenstreich auf dem Sportplatz vor der Kulisse von Wasserspielen der Greffener Feuerwehr.
Die Schützen treten auf dem neu gestalteten Margarethenplatz an.
Alle umliegenden Nachbarvereine sind zur Jubiläumsfeier eingeladen.
Das Fest am Sonntag beginnt mit einem Sternmarsch. Ein Luftballonwettbewerb wird durchgeführt.
Abends im Festzelt bieten die Asconas als Geschenk zum Jubiläum eine Show-Einlage mit Frederike.
Montagnachmittag: ein Leierkastenmann spielt Drehorgel. Abends im Festzelt tritt Günter Jürling als Bauchredner auf.
Jubiläumskönig wird Robert Kröger.

1996
Der Schützenverein richtet zum Abschluß des Jubiläumsjahres den Neujahrsempfang der Vereine aus.
Bernhard Schmidt wird die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

1997
Der Schützenvereinsvorstand erhält einheitliche Grüne Uniformjacken.
Generaloberst Paul Landwehr gibt das Amt des Obersten in jüngere Hände.
Heinz Bernd Schmerling wird in geheimer Abstimmung zum Oberst gewählt. Er setzt damit eine Familientradition fort.

1998
Für das Schützenfest wird die Kapelle Silver-Rain verpflichtet.
Die zweite Zufahrt zum Schützenplatz wird gepflastert.
Ein Tag der offenen Tür wird veranstaltet.
Alfons Micheel übergibt sein Amt als Mundschenk an Manfred Hanswille.
Der Thron und die Musikbühne werden in diesem Jahr mit Lampen der Firma Hövener erstmals besonders ausgeleuchtet.
König ist Berni Hintemann

1999
Aufgrund seiner Erkrankung steht Heinrich Stemmer nach 46 Jahren als Kassierer nicht mehr zur Verfügung.
Er wird Ehrenmitglied des Vereins.
Josef Schroer wird zum neuen Kassierer gewählt.

2000
Es findet ein Thronball statt zu den alle Throngesellschaften ab dem Jahr 1970 geladen sind.
Die Mitgliederzahl des Vereins steigt stetig und die Besucherzahlen bei den Festabenden nimmt immer weiter zu.
Das Festzelt wird daher auf 1100qm erweitert.
Dirk Holtkamp tritt als Kommandeur der Ehrengarde ab, sein Nachfolger wird Jörg Besselmann.
Es wird das 700.ste Vereinsmitglied begrüßt.
Im Mileniumsjahr wird Bernd Wortmann König. An seiner Seite Manuela Müller

2001
Königinnentreffen im Pfarrheim.
Stadtschützenfest in Ennigerloh.
Annette Westerbarkey wird neue Kommandeurin der Damengarde.
Die Jungschützen führen auf dem Fest anstelle eines Sternschießens ein Vogelschießen durch.
König wird Herbert Kleigrewe.

2002
Die Ehrengarde feiert ihr 75jähriges bestehen.
Daher richtet Sie den Neujahrsempfang aus.
Die Jubiläumsfeierlichkeiten sind auf dem Schüzenfest.
Das Fest wird dazu um einen Tag verlängert und beginnt am Freitag mit einem Biwak für die Ostenfelder Vereine und Ostenfelder Bürger mit Wasserspielen und einem großen Zapfenstreich.
Am Festumszug nehmen über 30 Garden und Musikzüge teil.
In neuer Uniform präsentiert sich die Garde in diesem Jahr.
König wird Josef Roer (ehemaliges Ehrengardenmitglied).
August Brinkmann scheidet aus dem Vorstand aus. Er wird Ehrenmitglied des Vereins.

2003
Die Damengarde besteht 10 Jahre.
Annette Westerbarkey scheidet als Kommandeurin der Damengarde aus. Nachfolgerin ist Doris Hinse.
Der Schützenverein beteiligt sich am Radwegebau zwischen Ostenfelde und Oelde.
Besondere Arbeiten sind bei der Anstandhaltung und Sicherung der Schießstände erforderlich.
Die Organisation des Treffens „König der Könige“ übergibt Berni Micheel an Günter Jürling und Dieter Kleigrewe.
Der Verein hat mittlerweile 745 Mitglieder.

2004
Die Wegebeleuchtung zum Sport- und Schützenplatz wird erneuert. Ebenso werden neue Kabel verlegt.
Die Sitzgelegenheiten auf dem Grillplatz werden ebenfalls erneuert.
Der Vogelbauer Rudi Senger gibt seinen Posten nach 33 Jahren auf.
Neuer Vogelbauer wird Heinz Wellerdiek.
Am Schützenfestmontag spielt die Tanzkapelle „Emsperlen“

2005
Der Schützenplatz erhält einen Lärmschutzwall, damit die Anwohner durch die Feste nicht so sehr gestört werden.
Es werden auch weitere Befestigungsarbeiten am Festgelände vorgenommen.
Einen Thronball an dem viele ehemalige Throngesellschaften teilnehmen, gibt es ebenfalls im Saale Kröger.
Auf dem Schützenfest spielt erstmals die Tanzkapelle „Habaneras“.
Der Verein hat zwischenzeitlich 783 Mitglieder.
Günter Jürling übernimmt das Amt des Mundschenks von Manfred Hanswille.

2006
Die Beflaggung des Dorfes und auch der Bauerschaften an den Schützenfesttagen schreitet immer weiter voran.
Für die Throngesellschaften wird es zukünftig ein Programmheft geben aus dem der Festablauf für Sie nachvollziehbar wird.
Es wird der Beschluss gefasst den Weg zwischen Schützenplatz und Steinpatt neu zu befestigen.
Generaloberst Paul Landwehr scheidet nach 42 Jahren aus dem Vorstand aus. Er wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Franz Niesemneyer gibt nach 15 Jahren seinen Posten als Schriftführer an Johannes van Bergerem ab.

2007
Wechsel an der Spitze der Damengarde. Doris Hinse gibt das Kommando ab an Anna Carina Schroer.
Auf dem Fest wird Paul Landwehr offiziell als Generaloberst verabschiedet. Als besonderes Dankeschön erhält er einen Besuch bei der Feuerwache Bielefeld geschenkt und einen Abschiedsabend mit den Garden und Musikzügen.
In diesem Jahr gibt Reinhard Schmidt seinen Posten als Vorsitzender des Vereins auf. Er wird Ehrenvorsitzender.
Neuer Vereinschef ist Herbert Kleigrewe.

2008
Die Schießanlage auf dem Festplatz wird renoviert und es werden neue Sicherheitseinrichtungen erstellt.
Auf dem Schützenfest findet die offizielle Verabschiedung von Reinhard Schmidt statt.
Als Dank für seinen besonderen Einsatz im Verein wird der Schießwettbewerb der Jugendlichen am Montagnachmittag nach ihm benannt: „Schmidtchenschießen“.
Und als besonderes Vereinsgeschenk erhält er einen Fallschirmsprung.
König in diesem Jahr Heinz „Kissen“ Cremann.
Die „Valentinos“ spielen auf dem Fest.

2009
Es wird ein neuer Wirtevertrag geschlossen. Dieser bringt dem Verein zusätzliche Einnahmen.
Die Damengarde erhält mit Andrea Rottmann als Nachfolgerin von Anna Carina Schroer eine neue Kommandeurin.
Am Schützenfestmontag auf dem Frühschoppen tritt wieder die „Nummer 1 im Münsterland“ Winkler und König aus Westkirchen auf.
Die Damengarde gewinnt auf dem Kreisehrengardentreffen zum ersten mal die Wanderstandarte und holt das Treffen somit zum 4. mal nach Ostenfelde.
Josef Schroer scheidet nach 25 Jahren in denen er verschiedene Aufgaben wahrnahm, zuletzt Kassierer, aus dem Vorstand aus.
Sein Nachfolger Ulrich Tigges.
Heinz-Bernd Schmerling gibt sein Amt als Oberst an Jörg Besselmann ab.
Neuer Kommandeur der Ehrengarde wird Markus Wellerdiek.

2010
Das Sportheim erhält einen neuen Anbau in dem auch der Schützenverein neue Räumlichkeiten findet.
Es werden am Platz viele Instandhaltungsarbeiten geleistet.
Nach dem Ruf „Hase schieß“ wird Michael Schlieper König.
Beim späteren Treffen der Königsriege wird er auch noch „König der Könige“.
Das Kreisehrengardentreffen findet auf dem Schützenplatz in Ostenfelde statt.
Die Damengarde als Ausrichter hat nicht nur gute Vorarbeit geleistet, sie schaffte es auch an dem Nachmittag eine Party mit den vielen Gästen zu feiern.

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